
Jedes Jahr dringen unzählige gegenaufklärerische Akteure mit ihren dubiosen Anliegen an die Öffentlichkeit, die auf unsere Sehnsüchte, Wünsche, Hoffnungen und Ängste zielen und daraus Kapital schlagen wollen. Das illustre Spektrum reicht von einem Metallstift, der 50 Kleinbusse eines öffentlichen Busunternehmens beim Spritsparen hilft, über Kraftsteine, die den Straßenverkehr sicherer machen, oder Bio-Chips gegen Elektosmog und sprengstoffdetektierende Wünschelruten für das Militär bis hin zu alternativen Heilmethoden, die trotz fehlender Wirksamkeitsnachweise boomen. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie das Vertrauen in die konventionelle Medizin, die Technik und die Wissenschaften nachhaltig erschüttern, wogegen sie ihre vielfach widerlegten und animistisch-vormodernen Meinungen aufbieten. Sie schotten sich gegen rationale Kritik ab, ignorieren empirische Befunde, nehmen aber kurioserweise gerne die Etiketten “Wissenschaft" und "wissenschaftlich” für sich in Anspruch. Mit dem Award “Das Goldene Brett” möchten wir in bester aufklärererischer Tradition kritische und sachlich fundierte Einwände gegen jene irrationalen Ansichten und Tendenzen popularisieren.
Mehr über diesen ganz besonderen Preis erfahren Sie auf der Webseite www.goldenesbrett.at.
Die erstmalige Verleihung des Goldenen Bretts am 2. Juni 2011 war ein großer Erfolg: Hunderte Nominierungen waren eingesandt worden, bis auf den letzten Platz war der Saal des Naturhistorischen Museums in Wien gefüllt, das Medienecho war beachtlich. Der erste Preisträger - P.A. Straubinger - bewies Humor und holte den Preis persönlich ab. Die GkD gratuliert!