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Von Demeter bis Waldorfschule: eine kritische Betrachtung der Anthroposophie (Skeptics in the Pub)

Vortragender: André Sebastiani

Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr

 

Was haben Waldorfschulen und Demeter-Gemüse gemeinsam? Beides sind sogenannte Praxisfelder der Anthroposophie, der esoterischen Weltanschauung des österreichischen Publizisten, Vortragsredner und Guru Rudolf Steiner (1861-1925). Steiner behauptete durch Hellsicht Einblicke in höhere, geistige Welten zu haben, die den herkömmlichen Sinnen verborgen bleiben. Neben den Waldorfschulen, dem Exportschlager der Anthroposophie, mit weltweit über 1100 Einrichtungen und der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, gibt es die anthroposophische Medizin, die die wissenschaftlich orientierte Medizin um die Erkenntnisse aus den höheren geistigen Welten erweitern will. Es gibt anthroposophische Kliniken und Hochschulen, anthroposophische Drogeriemärkte, anthroposophische Hersteller von Naturkosmetik und sogar anthroposophische Banken. Die anthroposophischen Unternehmungen finden sich in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie ist damit die wohl einflussreichste esoterische Strömung in Europa und das obwohl oder, gerade weil die esoterischen Hintergründe die diesen zugrunde liegen, einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. In diesem Vortrag soll über die keineswegs immer harmlose anthroposophische Weltanschauung und ihr Menschenbild aufgeklärt werden.
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Datum

18.Nov.2020

Uhrzeit

19:00 - 21:00

Veranstaltungsort

Aera
Gonzagagasse 11, 1010 Wien
Website
http://www.aera.at

Veranstalter

Gesellschaft für kritisches Denken